Nicht zu viel des Lobes, bitteschön!

Als ich das 1. Mal in der #Krabbelgruppe mit dieser These konfrontiert wurde, als eine Mama sagte, dass es nicht gut sei, wenn man Kinder zu viel loben würde, fühlte ich mich ertappt.

Ich, die, die ihre Emotionen immer offen zeigt, Jubelstürme zulässt und stets voller Anerkennung für ihren #Matsspatz ist.

Was sollte daran bitte falsch sein? 

War ich es doch auch aus der Schule nicht anders gewohnt. Ich tat es als #wassolldennderQuatschnunschonwieder ab und lobte unbeirrt weiter. Bis ich auch im @gewuenschtestes_wunschkind darüber las. 

Nicht mehr ganz so unbeirrt, achtete ich nun eher darauf wann ich lobte, wie ich lobte. Und ja, es war ein #exzessivesDauerloben #manchmaldurftefrüherauchderApplausnichtfehlen #auchderPapastimmtekräftigmitein .

Eines Tages fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Mats hatte sich Situation für Situation gemerkt, in denen er gelobt wurde und wiederholte sie Mal für Mal #unszuliebe um Mama und Papa zu gefallen, wie ein kleines Zirkusäffchen, anstatt seinem Spiel wie gewohnt nachzugehen, tat er was UNS gefiel.




Und dann las ich gestern den EINEN Satz und merkte, dass ich den richtig Weg eingeschlagen hatte, daran etwas ändern zu wollen: 

"Wenn wir unsere Liebe durch Lob und Kritik zum Ausdruck bringen, (..) erziehen wir sie auf diese Weise zu unselbstständigen, fremdbestimmten Persönlichkeiten."
 Jesper Juul


Die ewige Jagd nach Anerkennung beginnt 


Dabei tun Kinder Vieles eigentlich, um gesehen und akzeptiert zu werden. Ihnen durch ein Lächeln, eine liebe Konversation, eine Umarmung die Liebe zu zeigen, die Bestätigung zu geben, ist dabei sehr viel mehr wert als sie mit Lob zu überhäufen.

Zurück zum Turm von heute Morgen [#instastories]: 

Statt 
"Der Turm ist aber toll - woooow!" 
versuche ich nun mit Mats über seinen Turm, den er mir zeigen mag zu sprechen. 
"Oh, du hast ihn ja nach Farben geordnet." 
oder auch: 
"Dein Turm ist ja richtig hoch geworden. Sieht aus als ob du Spaß gehabt hättest. Was hast du jetzt vor?" 



Und noch ein 2. Beispiel, das bestimmt jeder kennt:
"Mamaaaa - schau mal", ruft euer Kind als es bis zur höchsten Stelle des Steinehaufens geklettert ist.
Anstatt es sich einfach zu machen - denn ein Lob kommt nun mal automatisch schneller und ohne zu überlegen über die Lippen,
"Oh, suuuuper!" 
könnten wir die Aufforderung HINZUSCHAUEN auch wirklich als solche annehmen und umsetzen:
'Ich sehe dich, mein Schatz. Du bist über all die Steine bis nach oben geklettert."
Mehr Worte. Mehr Anstrengung für uns. Aber auch mehr echte Anerkennung für unser Kind. Und das ganz ohne "super", "fantastisch", "klasse" und "prima"....


Wenn ihr dieses Thema zum 1. Mal hört, geht es euch ganz sicher so wie mir #pffmanmussjanichtallesglaubenwasinbüchernsteht #alsmamaweißichwasgutfürmeinkindist und sicher ist es auch ein neues Kapitel für alle #workingmoms, die nun sagen #diehabeneinfachzuvielzeit #überwasdiesichallesgedankenmachen... das stimmt und dann ist das auch völlig ok so.

Bis ihr, wenn ihr zu den Viellobern gehören solltet, vielleicht auch an dem Punkt seid, an dem ihr euch damit nicht mehr wohlfühlt euer Kind ständig zu bewerten und schlussendlich in anderen Situationen vielleicht auch zu kritisieren. 


Lob tut gut! Aber zu viel des Guten ist auch hier zu viel des Guten... 


Puh, und wie war das noch so schön "Dieser Weg wird kein leichter sein..." 


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Wir freuen uns auf eure Tipps und Erfahrungen aus eurem Alltag <3

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